Die Insel La Palma - eine Bestandsaufnahme
| Sie ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln und die einzige, auf der es ganzjährig natürlich fließende Gewässer gibt. Den Namen Isla Verde „die grüne Perle“ trägt sie zurecht, besticht sie doch durch ein einmaliges Landschaftsbild und üppig blühenden Vegetation. Somit zieht es vor allem Naturliebhaber, Wanderer und Erholungssucher auf diese paradiesische Insel. Im Norden prägt vor allem die Caldera de Taburiente das Aussehen der Natur, ein riesiger Ring von Gipfeln mit bis zu 2.400 Metern Höhe, die zum größten Senkkrater der Welt, gehören. |
| | |
| Ansicht von Santa Cruz de La Palma | typischer Drachenbaum | der wildzerklüftete Nordosten |
Lebensqualität
Den größte Teil der Bevölkerung La Palmas (ca. 86.000 angemeldete Einwohner) bilden die so genannten Palmeros, welche zum größten Teil Einheimische, Festlandspanier und Südamerikaner sind. Seit einigen Jahren kommt noch ein nicht unwesentlicher Anteil von Menschen aus den verschiedensten Mitteleuropäischen Ländern hinzu, allen voran die Deutschen. Geschätzt wird die Zahl der Nordeuropäer auf ca. 5 - 6% der Inselbewohner. Die Palmeros sind sehr freundliche Menschen, lieben die Familie und vor allem Kinder. Sie haben sehr viel Verständnis für uns Einwanderer, und versuchen uns zu verstehen und uns weiter zu helfen. Die Küche der Palmeros ist abwechslungsreich und gut, vor allem Fleisch- und Fischgerichte bereichern den Esstisch, aber auch Gemüse und Früchte. Der Reichtum der Natur auf La Palma ist ein Fest für die Sinne. An zahlreichen Orten auf der Insel gibt es wunderschöne Stellen, wo es leicht fällt, die Seele baumeln zu lassen. Außerdem untersteht ein großer Teil der Insel dem Naturschutz. Jedes Dorf und jede Stadt hat seine eigenen Bräuche. Somit findet fast jede Woche mindestens eine Fiesta, eine Ausstellung oder ein anderes kulturelles Ereignis statt.
Ein Versuch, die palmerische Mentalität zu beschreiben La Palma ist eine kleine und überschaubare Insel, auf der einige kleinere Gemeinden verteilt sind. Der Charakter der Gemeinden gleicht dem dörflicher Gemeinschaften. |
La Palma's Elite weiß, daß ohne Ausland und somit ohne Ausländer nicht überlebt werden kann. Die Weichen sind gestellt auf Öffnung. Integration bewirkt jeder.
Vegetation
La Palma ist bekannt als die Isla Verde (die grüne Insel) oder als La Isla Bonita (die schöne Insel), da sie ganzjährig von grüner Vegetation bedeckt ist. Diese Üppigkeit verdankt die Insel den Passatwinden, die verlässlich Wolken auf die Luv-Seite der Insel schaffen, die an den Osthängen der Insel abregnen oder dichte Nebelfelder auf den Bergen bilden. Die Feuchtigkeit dieser Wolken wird von den Pflanzen aufgenommen. Die Insel gliedert sich in verschiedene Vegetationszonen – von mediterraner Trockenvegetation zu Kiefernwäldern auf den Höhen und auf der Nordostseite auch ausgedehnte Lorbeerwälder, die Regenwald ähneln.
| Wie alle anderen Kanaren ist La Palma vulkanischem Ursprungs. Mit ihren 1 bis 3 Millionen Jahren ist sie die jüngste Insel der Kanaren. Von Norden nach Süden reihen sich verschiedene Vulkane. Der nördliche Teil ist der älteste Teil der Insel. Der letzte Ausbruch fand 1971 statt. Die Landschaft bildet ein Ensemble in Schwarz (Basalt), Rot (Tuff) und Grün (Vegetation) im Blau des Atlantik. Sie wird geprägt durch die Barrancos im Norden, tief eingeschnittene Schluchten, die das Wasser von den Bergen zum Meer führen, den Wäldern auf den zentralen Inselbergen und die Gebiete jüngerer vulkanischer Aktivität im Süden aus Aschefeldern, erstarrten Lavaströmen und Vulkankegeln. Mehr als 25 % aller auf La Palma wachsender Pflanzen wachsen nur auf den Kanaren. Unter den Pflanzen der Insel findet man ca. 170 endemische Arten, die nur auf La Palma vorkommen. |
In Küstennähe gibt es weitausgedehnte Bananenplantagen, die Exportpflanze von La Palma. Subtropische Pflanzen, Palmen, Drachenbäume usw. laden überall ein, stehen zu bleiben und zu betrachten.
Viele Pflanzen wurden über Generationen neu nach La Palma gebracht, und haben in manchen Gegenden das Landschaftsbild verändert. Zum Beispiel die Opuntie, der Feigenkaktus, der früher als Wirtspflanze für die Zucht der Koschenille-Läusen diente, überwächst an manchen Stellen alles.
Weiterführende Informationen unter http://de.wikipedia.org/wiki/La_Palma
